Pech und beste Wünsche

Schlafentzug ist kein Kavaliersdelikt, sondern führt schnell zu schweren Schädigungen (Herz-Kreislauf, Diabetis, psychischen Störungen). Scheinbar harmlose Heizungs/Klimatechnik vernichtet die Idylle und fordert seine Opfer. Zur Diskussion.
yewie56
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Re: Pech und beste Wünsche

Beitragvon yewie56 » 28.11.2013

Ja, wars wohl ..
Danke.

LEGO
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Re: Pech und beste Wünsche

Beitragvon LEGO » 01.12.2013

Hallo Jungs,

Aller Anfang ist schwer - auch der Neuanfang. Am Anfang ist eben viel Absicht und weniger Inhalt da, aber im Laufe der Zeit holen die Inhalte auf und alles passt wieder.

Ich kenne mich ja in Web-Sachen nicht wirklich aus, aber können wir nicht das Eine machen ohne das Andere zu lassen? Auf Deutsch gesagt: können uns Betroffene nicht finden, wenn Sie nach "Brummton" oder "tiefferquentem Lärm/Schall" oder "LFN" oder "NFS" suchen? Wer nach dem SYMPTOM sucht, findet uns genauso wie der, der die wahrscheinlichste URSACHE sucht.

Ich denke, wir können (bislang) auf uns sehr stolz sein: Klein & fein, sachlich & wissenschaftlich zugleich. Keine Trolle und Provokateure aber etwas gutartige Spinnerei sei allen zugestanden. Es gibt keinen Grund anders weiterzumachen.

Zu den Anglizismen, bzw. unserer neuen URL.

1982 - und das war noch mitten im kalten Krieg, gab das UBA eine Studie in Auftrag (Ising), man solle untersuchen, was Infraschll so macht. Das Ergebnis stand von vorneherein fest: gar nix macht er. Nur kam in der Studie das Gegenteil raus ( H. Ising, Infraschallwirkungen auf den Menschen. 1982) ... trotzdem beharrte das UBA auf seiner Behauptung der Harmlosigkeit. Zwar nannten Zeitgenossen (promovierte Mediziner), die damals mit Ising in Kontakt standen ihren Kollegen, naja, hust, öh ... etwas "daft" ... das wäre wohl der passende Anglizismus.

Aber er hat wohl seine eigene Arbeit nicht verstehen dürfen, bzw. die Schlussfolgerungen wurden ihm in die Feder diktiert. Die (wohl beabsichtigte) Folge war, dass in Deutschland seriöse Forschung zu dem Thema nicht mehr möglich war - wenn's "nix macht", gibt keine Forschungsgelder.

Ein Zufall, dass Dornier Defence dann z.B. 1986 eine "effektivere" Quelle zur Erzeugung taktischen Infraschalls patentiert bekam? Wohl kaum. Die NATO Staaten hatten nach der Vorgabe der US gewisse Themen aus der Presse zu halten und alles, was wehrtechnisch relevant war gehörte wohl dazu. Ein Mediziner aus der Nähe von Ulm zu mir: "Infraschall, ja der "funktioniert"... wir (BW) hatten in den Siebzigern experimentelle Systeme, die wir die "großen Pfeifen" nannten..."

Darufhin haben weite Teile der Welt weiter kräftig an den Wirkungen von IS auf Ohr, Vestibularapparat, ZNS und Atemwege geforscht - nur Deutschland versank in selbstverschuldeter Ignoranz. Das ist die Situation heute. Ich habe derzeit ca. 900 Artikel zu IS/LFN und dessen Wirkungen. Davon sind vermutlich 5% auf Deutsch und auch relevant. Die Welt der (schallinduzierten) Sensibilisierung für tiefe Frequenzen spricht Englisch... also führen wir doch beides zusammen!

Der Hintergrund ist gegeben: M. Oud. Low-frequency noise: a biophysical phenomenon. Conf. proc. Noise, Vibrations, Air quality, and Field & Building, Nieuwegein, The Netherlands 2012., Veröffentlicht im März 2013 in "Geluid" (NL). Hier wird der Stand der Wissenschaft auf das Problem einer "Hum" Wahrnehmung angewendet und einer Eklärung gefunden, die bislang die Realität am besten beschreibt!

Ist das Modell perfekt? Nein, aber es kann um weitere aktuelle Erkenntnisse der. sog. "vestibular acoustic sensitivity", also des Hörens tiefer Frequenzen mit dem Gleichgewichtsorgan, widerspruchsfrei erweitert werden und kann dann auch das uns allen bekannte "nichtlineare" Verhalten bei LFN-Reizen extrem geringer Pegel erklären.

Ist das Modell denn DANN perfekt? Nein, es können immer noch einige Fälle nicht erklärt werden, aber auch zumindest eine Teilmenge der verbleibenden Fälle scheinen auf dem das o.g. Wirkprinzip zu beruhen, nur der Weg der Sensbilisierung ist ein anderer: Ototoxische Substanzen (die Story mit dem Zahnarzt und dem Desinfektionsmittel!), Infektionen und Knochenschwund an den oberen Bogengängen sind die selteneren "Wege zum Brumm".

Ich hoffe, das macht klar, dass wir hier zu 99,73% auf dem richtigen Weg sind. Ja, es es gibt den Zweifel des Suchenden, der den Fund nicht glauben kann: das Suchen ist die bekannte Erfahrung, das Finden die Neue. Zweifel sind natürlich und wichtig. Aber vielleicht hat sich für uns die Welt nach Dr. Oud verändert ... sehr sicher sogar. DAS kann und darf hier einen sichtbaren Niederschlag finden.

Liege ich da so verkehrt?

LEGO

PS: Für ein Bier zusammen wäre es langsam wirklich mal an der Zeit! Ich bin mit dem Einspruch zur DIN bis Ende Januar zu 100% belegt - aber dann sollte es klappen. Wichtig wäre es!

hifi
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Re: Pech und beste Wünsche

Beitragvon hifi » 02.12.2013

Hi

Eine gute Recherche gehört zu einer der wichtigsten Hausaufgaben, wenn man den Scherbenhaufen beseitigen möchte. Sehr spannend. Gerne darf nachgelegt werden. Peu à peu.

Ein Treffen im Hinblick auf eine Anmeldung an den >Tag gegen Lärm< würde mich reizen. Wer wäre interessiert? Mehr dazu im internen Bereich unter >Tieffrequenter Lärm auf guten Strassen<.

yewie56
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Re: Pech und beste Wünsche

Beitragvon yewie56 » 11.12.2013

Bier (oder schweizer Wein) in Basel.

Bbbitte wwwannn, wwwo?
Na klar!

Obod, Lego, Schrotti?

(Obod und ich könnten zusammen fahren)

hifi
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Re: Pech und beste Wünsche

Beitragvon hifi » 08.10.2015

Hi Yewie

Ich bin 27.12.13-3.1.14 in den Ferien. Die ersten seit 1 Jahr.
Danach könnte ich mich bewegen, nach Stuttgart, Freiburg (Br.) zum Beispiel. Auch als Gastgeber in Basel wäre ich zu haben (ev. kombiniert mit einem Besuch im Virtra-Museum).
Wie sieht es bei dir aus? Hast du kontakt mit Fritz und Obod?

Terminabsprache via E-Mail-Kanal. I.O? Einwände?

Grüsse
hifi

--> Done. Alles weitere per E-Mail.


Zuletzt als neu markiert von yewie56 am 08.10.2015.