Anleitung für die Messungen mit Einbezug tiefer Schallpegel

Schlafentzug ist kein Kavaliersdelikt, sondern führt schnell zu schweren Schädigungen (Herz-Kreislauf, Diabetis, psychischen Störungen). Scheinbar harmlose Heizungs/Klimatechnik vernichtet die Idylle und fordert seine Opfer. Zur Diskussion.
hifi
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Anleitung für die Messungen mit Einbezug tiefer Schallpegel

Beitragvon hifi » 12.05.2015

Anleitung für Lärmmessungen und -beurteilungen von Diskotheken und
Musiklokalen


Mai 2015

In den vergangenen Jahren konnte eine starke Zunahme der tieffrequenten Energieanteile in den modernen Musikstilen festgestellt werden. Die Veränderungen der technischen Möglichkeiten in der elektronischen Musik insbesondere in der Tonerzeugung und –wiedergabe im Bereich der Bässe haben längst Einzug in unsere Diskotheken und Musikclubs gehalten. Darauf aufmerksam wurden wir durch eigene Messungen in Diskotheken. Hier waren es vor allem die hohen Differenzen zwischen dem energeiäquivalenten Dauerschallpegel mit C-Bewertung LCeq und dem mit A-Bewertung LAeq, hier kurz C-A-Wert, die uns auf die Veränderung aufmerksam gemacht haben.

Eine daraufhin ausgelöste Messserie in Musiklokalen ergab eine durchschnittliche Differenz C-A der Stunden-Leqs von 16 dB. Die Spitzen liegen dabei bei einem C-A-Wert von 20 dB. Wir kommen deshalb zum Schluss, dass wir das alte Frequenzspektrum für die Beurteilung von Discomusik mit einem C-A-Wert von 9 dB den neuen Gegebenheiten anpassen müssen. Mit der hier vorliegenden Anleitung möchten wir den Veränderungen in der aktuellen Musikszene bei der lärmtechnischen Beurteilung von Musiklokalen Rechnung tragen und für die Messungen und Beurteilungen von Musiklokalen einen für alle Ingenieurbüros vereinheitlichen Standard bieten.

[...]

Die Anleitung enthält CD mit 3 Musiktracks zur Standardisierung der Messungen
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