Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Es gibt mehr tieffrequenten Schall bedingt durch grössere Maschinen (Flugzeugen, Autos und Schiffe) sowie durch Zunahme in Siedlungsnähe sowie Schallschutzmassnahmen und Schalldämmung, welche die Bandbreite im 'unhörbaren' Bereich akzentualisieren.
yewie56
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon yewie56 » 11.10.2011

Hm. Ich habe eine ganze Festplatte voll von Aufzeichnungen. Damit anfangen kann ich gar nichts. Bisher.

Selbst das Aufschreiben von Ereignissen und dem späteren danach Suchen in den Logs war elend lange Arbeit.

Ich bin dabei zu untersuchen, wann ein Log gestartet werden müsste. Dafür müssen Kriterien her.

Dann kann man das mit einem DSP-Board machen aber auch mit dem triggered Recorder von SpectrumLab.

Solange diese Kriterien nicht da sind, auch kein sinnvolles Recording.

obod0002
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 11.10.2011

aber? kann es denn so rum funktionieren?

Wenn wir wissen wann wir - mit Ausnahme Frequenzen und Pegel - bereits wissen wann wir aufzeichnen müssen, wissen wir dann nicht auch bereits warum?

Ist diese Richtung erfolgversprechender als andersrum (=Aufzeichnungen während Brumm hörbar und dann gucken was brummt?)?

schrotti
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon schrotti » 11.10.2011

z.B. Aufzeichnung in Paketen einer bestimmten Länge, eine praktikable Länge, und diese Daten namentlich mit dem Zeitstempel abspeichern und das immer für einige Tage.

So wird immer nur der aktuelle Zeitbereich von einigen Tagen gespeichert.

Oder alles aufzeichnen.

Man könnte ein ganzes Jahr analysieren und so den Tages-, den Wochen-, den jahreszeitlichen Rhythmus erfassen. Ne irre Arbeit aber irgendwo muss man mal anfangen.

Was sind die Trigger- Kriterien?

Wenn ich mir die 3-tagesaufzeichnung anschaue, da sind die Terzpegel im Tieftonbereich meist oberhalb der P1 und Großteils auch über der P50.

Also nach Pegel P1 sind die Kriterien immer erfüllt.

Vielleicht geht ihr auch zu spezielle an das Problem heran?

Was ist das wesentliche? Der Pegel der Hörschwelle P1 wird überschritten.

Welche Frequenzen? Alle Terzpegel im Tieftonbereich.

Könnte das schon ausreichen um den BT zu erklären? Das Umweltamt misst nichts anderes als Terzpegel.

yewie56
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon yewie56 » 11.10.2011

und dann gucken was brummt


Gute Frage, aber schlechte Konsequenz.

Mit den SpektrumLab Schrieben kann ich mir die Wände tapeziern.
Noch mehr Daten bringen nicht mehr Information.

Nein, es gilt, die Messeinrichtung solange zu verändern, bis eine Signifikanz hervortritt.

Als da wären:

Spitzenpeaks in den Terzbändern, welche die Ohren zum "Klingeln" bringen können?
Betrachtung der Differenzen in den Terzbändern zwischen lautestem und leisestem Pegel innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von beispielsweise 10Sekunden. Dabei schnelle Aufzeichnung. Man könnte es auch als Min- und Max-Peakhold je Terzband betrachten.

Unterschied Aussen - Innen
Zumeist beurteilen wir den Brummton INNEN.
Warum ist er innen stärker? Ist es diese Diskrepanz, welche uns belastet.
Differenzenbildung zwischen außen und Innen.

Resonanzbildung
Ich hatte einmal gesagt, dass ich ein Mikro in die Basedrum meines Sohnes im Keller lege, und eines nach daußen - oder drinnen - oder daneben. Wird dier Basedrum angeregt.

Dies sind nur einige Beispiele.

obod0002
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 11.10.2011

Sorge macht mir noch was anderes:

ich habe den Brumm vor einigen Wochen wie auch vor wenigen Tagen deutlich gehört.
Die Terzpegel unterscheiden sich aber massiv: 5dB und mehr.

Einbildung? Oder gucke ich Terzen an die nicht den Brumm auslösen oder spielt noch was anderes rein was ich bis dato nur nicht weiß?

yewie56
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon yewie56 » 08.10.2015

Ein Scherz in Ehren:
Personal Medical Performance?

Oder - sehr viel wahrscheinlicher - hier


http://www.brummforum.net/viewtopic.php?f=8&t=341&start=102

Im Bereich der Hörschwelle existiert also ein deutlich unlinearer Bereich beziehungsweise ein unstetiger Gain-/Verstärkungsverlauf.


Bereits kleinste Unterschiede - möglicherweise zusätzliche winzige Peakbelastungen - könnten den Unterschied ausmachen.


Zuletzt als neu markiert von yewie56 am 08.10.2015.