Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Es gibt mehr tieffrequenten Schall bedingt durch grössere Maschinen (Flugzeugen, Autos und Schiffe) sowie durch Zunahme in Siedlungsnähe sowie Schallschutzmassnahmen und Schalldämmung, welche die Bandbreite im 'unhörbaren' Bereich akzentualisieren.
obod0002
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 04.10.2011

Wagt niemand den Versuch einer Erklärung?

eventuell schwingen Deine / die Organe mit den benannten Frequenzen?

Oder Du bist selbst ein Helmholtz-Resonator?

hifi
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon hifi » 05.10.2011

Ja, Echo. Das ist auch eine Erklärung.

Resonanz - Echo, hm.. Resonanz meint Mitschwingen, mehr das Absorbieren der Geräuschemission. Echo gibt das Geräsch wieder ab. Ein Kessel über ein Mikrophon gestülpt, der gegen Windeinwirkung bei der Messung vor dem Fenster schützen soll, wirkt ebenso verstärkend bei der Messung.

yewie56
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon yewie56 » 05.10.2011

Helmholtz-Resonator


Sehe ich sehr ähnlich.
Also ich vermutete eine Resonanz. Das würde bedeuten, dass mein Kopf mitschwingt. Mein Kopf, ein Helmholtz Resonator.
Man könnte sich dann aber auch unschwer vorstellen, welche Auswirkungen auf Höreindruck und allgemeines Wohlbefinden dies haben dürfte.

Aber was macht da meine Hand. Sie müsste da auch einer sein. Nun gut. Sie resoniert nicht so stark. Und deshalb ist der Level auch niedriger. Oder es findet eine Körperschallleitung vom Helmholtz-Resonator Kopf zur Hand hin statt.

@hifi
Der Kessel über dem Mikro. Hast Du dies schon so beobachtet?
Mein Windschutzeimer ist ein 3Liter Farbeimer aus Polyäthylen.
Der wirkt bei mir - nachgewiesener maßen - als Lowpassfilter mit einer Absenkung ab 85Hz nach oben. Verstärkt aber NICHT den unteren Bereich.

Die Frequenzanalyse ändert auf Grund bestimmter Referenzwerte den Algoritmus

Das halte ich für weniger wahrscheinlich.
Referenzwerte für den Pegel ist die eingestellte Impedanz des Mikrofones, die Referenzspannung des Analog-Digitalwandlers der Soundcard. Referenzwerte für die Frequenz ist der Quarzoszillator des PCs und der Soundcard.

Einen Referenzwert, welcher auch eine Rolle dabei spielt, könnte jedoch mitverantwortlich sein: Der Verstärkungsfaktor des in das Mikrofon eingebauten Vorverstärkers. Da dieser relativ hochohmig eingestellt wird, ist Feuchte möglicherweise ein Problem. Dem werde ich nachgehen, und das Mikro feuchtedicht machen.
Obwohl ich eigentlich nie nasse Hände habe. Natürlich, im Mund sollte das anders sein.

obod0002
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 06.10.2011

Da dieser relativ hochohmig eingestellt wird, ist Feuchte möglicherweise ein Problem. Dem werde ich nachgehen, und das Mikro feuchtedicht machen.

das mit der Feuchte ist absolut korrekt. Ich hatte die gleichen Probleme als ich meine Schachtmessungen durchgeführt hatte (Ihr erinnert Euch ggfls.).
Da war Kondenswasser von oben über den Holm in's Mikro geraten und hat die Messungen in meinem Fall komplett unbrauchbar gemacht.

obod0002
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 06.10.2011

Also ich vermutete eine Resonanz. Das würde bedeuten, dass mein Kopf mitschwingt. Mein Kopf, ein Helmholtz Resonator.

wir hatten doch irgendwo die Zahlen welches Bauteil unseres Körpers mit welcher Frequenz schwingt. Ggfls. ist dieser Einfluß ja auch von Bedeutung

hifi
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon hifi » 06.10.2011

Es gibt das legendäre Papier vom Robert Koch-Institut:

Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesund- heitsschutz in Deutschland? (PDF)
Bildschirmfoto 2011-10-06 um 10.17.09.png

Hier als Volltext abgelegt.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

schrotti
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Re: Eine Boeing 747-2L5B der "Air Mobility"

Beitragvon schrotti » 11.10.2011

yewie56 hat geschrieben:Heute um 18:41 (16:41 UTC) war eine Boeing 747 in meinem Arbeitszimmer.
... nicht schnell genug ...


da haben wirs, man ist einfach zu langsam und hat keine Zeit das Equipment in Betrieb zu nehmen.
Also was Du brauchst ist eine Messeinrichtung die ständig in Betrieb ist und ständig die Daten reinholt und archiviert.
Damit hättest Du die Immission der Maschine schön verfolgen können und ein wunderschönes Diagramm im Nachinein erstellen können.
Oder später nach besonderen Gesichtspunkten auswerten können.

Aber leider hast Du nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Auch bei mir treten in Abständen besondere starke BT Ereignisse von wenigen Sekunden Dauer auf.
Diese Ereignisse sind wirklich Bemerkenswert, da brummt richtig der Schädel oder scheint wegzufliegen etwas vergleichbar einer Druckempfindung die in einem schnellen Fahrstuhl im Ohr auftritt.
Das kann man aber nur einfangen wenn die Messung kontinuierlich erfolgt und Werte speichert.

Hier gibt es was http://www.elektor.de/products/kits-modules/kits/110001-91-audio-dsp-course.1945368.lynkx
dieses Teil hat zumindest einen ADC der sehr niedrige Frequenzen messen kann.
Diese Teil ein ordentliches Mikro und das entsprechende DSp Programm und man hat einen Monitor der 24 Stunden durchgehend messen kann.
Damit kann man auch aufgezeichnete WAV Dateien analysieren usw.

Wir müssen unbedingt Equipment haben das kontinuierlich misst.
Die Analysen ins Netz stellt.
Davon muss es viel geben.

Dieses preiswerte DSP Bord.
Ein ordentliches Mikro.
Die Software.

Und viele können viel messen das könnte die Sache voranbringen.

obod0002
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 11.10.2011

da haben wirs, man ist einfach zu langsam und hat keine Zeit das Equipment in Betrieb zu nehmen.

wenn ich mein Netbook auf Ruhemodus einstelle ist es binnen maximal 5 Sekunden einsatzbereit - trotz der schwächlichen Hardware.

Das Problem dabei bin ich, bin ich schnell genug an meinem Rechner?

Eventuell gibt's noch Erweiterungen die für einige von auch uns Sinn machen könnten?
Ich denke an so was wie Starten des Rechners per Handy/SMS. Automatisiertes Starten des Rechners bei Stromausfall (ich hatte ja auf einen im Sommer bei uns gehofft um die ganzen Anlagen ohne USV ausschließen zu können), ...

schrotti
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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon schrotti » 11.10.2011

obod0002 hat geschrieben:
Ich denke an so was wie Starten des Rechners per Handy/SMS. Automatisiertes Starten des Rechners bei Stromausfall (ich hatte ja auf einen im Sommer bei uns gehofft um die ganzen Anlagen ohne USV ausschließen zu können), ...


Das reicht alles nicht es geht zu viel Zeit verloren.
Wenn ein BT Ereignis eintritt muss man auf die Uhr schauen und die Zeit aufschreiben und später dann die entsprechenden Daten raussuchen und auswerten oder schon die fertige Terzanalyse anschauen können.
Ein DSP System im Batteriebetrieb.
Das mit der Batterie ist interessant, denn wenn mal Strom ausfällt wird sich der BT verändern und das könnte wiederum sehr aufschlussreich werden.

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Re: Eigentlich unglaublich : Begegnungen mit dem Brummton

Beitragvon obod0002 » 11.10.2011

hmm, aber könnten wir dann nicht einfach unsere Rechner durchlaufen lassen?
Das würde schon jetzt klappen und ich brauche keine neue Hard-/Software und muß mich nicht neu mit den Instrumenten und Ergebnissen befassen.
Und wenn das Netbook mal kaputt ist, kaufe ich ein Neues. Viel teurer als separate Hardware scheint es mir nicht mehr zu sein (ab 161EUR mit Atom CPUs tun doch, oder?).

Auch kann ich bspw. aktuell vor dem Rechner sitzend Brummtonereignise wahrnehmen. Ggfls. sehe ich die Ausschläge sogar wenig später auf dem Bildschirm.
Nur: ich kann diese nicht einem Ereignis draußen zuordnen und ich befürchte ich werde das rückwirkend auch eher nicht schaffen.