Bericht: Die Infraschallwahrnehmung wird durch elektrische Potenziale im Innenohr vermittelt.

Schlafentzug ist kein Kavaliersdelikt, sondern führt schnell zu schweren Schädigungen (Herz-Kreislauf, Diabetis, psychischen Störungen). Scheinbar harmlose Heizungs/Klimatechnik vernichtet die Idylle und fordert seine Opfer. Zur Diskussion.
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hifi
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Bericht: Die Infraschallwahrnehmung wird durch elektrische Potenziale im Innenohr vermittelt.

Beitrag von hifi »

Schallfrequenzen unter 16 Hz, allgemein als Infraschall bezeichnet, sind tonlos und werden oft als unhörbar wahrgenommen, obwohl sie bei ausreichender Intensität deutlich hörbar sind. Die Wahrnehmungsmechanismen sind bisher nicht vollständig geklärt. Ein Faktor, der die Hörempfindlichkeit gegenüber den niedrigsten Frequenzen verringert, ist die geschwindigkeitsgekoppelte Schalleinwirkung auf die inneren Haarzellen (IHCs), welche die mechanischen Schwingungen der Cochlea in neuronale Signale umwandeln. Mithilfe nicht-invasiver Methoden konnten wir an Menschen zeigen, dass im Infraschallbereich die Geschwindigkeit des mechanischen Reizes so stark reduziert ist, dass die auslenkungsgekoppelten äußeren Haarzellen (OHCs) an der neuronalen Erregung beteiligt sind, ohne dass die IHCs mechanisch aktiviert werden. Ein vorgeschlagenes Modell veranschaulicht, wie die von den OHCs erzeugten elektrischen Potenziale auf die Zellmembran der IHCs wirken und so plausiblerweise eine synaptische Freisetzung auslösen, die zur Hörempfindung führt. Dieser Mechanismus erklärt die für Infraschall spezifischen Wahrnehmungsmerkmale, wie den flachen Verlauf der Wahrnehmungsschwellenkurven unter 16 Hz und den ungewöhnlichen Anstieg der Lautstärke bei nur geringen Schalldruckerhöhungen. Diese neue physiologische Erkenntnis könnte dazu beitragen, die weltweit verbreiteten Beschwerden über sehr niederfrequente Umgebungsgeräusche zu verstehen.

Veröffentlicht
24. April 2026, Carlos Jurado &Torsten Marquardt, Wissenschaftliche Berichte Volumen 16 , Artikelnummer: 19097 ( 2026 )

Quelle
https://www.nature.com/articles/s41598-026-50179-w (Google translated)
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